Bildbeschreibung - Fair-Play-Regeln

Eine Guillotine, ein Schafott. Symbol der Gewalt. Während der Französischen Revolution sind viele Köpfe der Macht gerollt. Keine Sicherheit schützt vor dem Fallbeil. Da liegt ein Baum über dem Ausschnitt für den Hals des Delinquenten. Wenn das Beil jetzt fällt, beschädigt es den Baum. Doch es muss stecken bleiben. Vielleicht nicht einmal tief in der Rinde bleibt es stecken.  

Fairness Regeln in der Konfliktbearbeitung sind wie dieser Baum: sie verhindern die schlimmste Gewalt. Sie schaffen den Freiraum für Verhandlungen.

 Regeln helfen, einen gemeinsamen Raum zu schaffen. Regeln unterscheiden Kampfsport, Boxen, Fußball von einem Gemetzel. Allen Beteiligten ist klar, dass es erlaubte und unerlaubte Spielzüge gibt. Im entstandenen Freiraum kann man Spaß erleben, man kann raffinierte Spielzüge entwickeln, man kann Sieg und Niederlage verstehen.

Was soll also erlaubt, was soll verboten sein? Zu strenge Regeln engen ein, zu wenige oder unklare Regeln stiften Chaos. Was soll im Streit verboten sein, damit er nicht eskaliert?

 

Impulse zur Arbeit mit Gruppen und Klassen